Landesverband Kath. Elternvereine Wiens

Die Zukunft der katholischen Privatschulen in einer multikulturellen Welt

  

Podiumsgäste:

 

Weihbischof DDr. Helmut Krätzl

Mag. Heinrich Himmer (Präsident SSR Wien)

Mag. Werner Vogel (Direktor Neulandschule)

Rudolf Luftensteiner (Gemeinschaft d. Ordensschulen)

Dipl.-Päd. Sabine Ondrasch (Fortbildung KPH)

Susanna Haas MA (Pädagogische Leiterin St. Nikolausstiftung)

  

Ein ausführlicher Bericht steht zum Download bereit. Bericht Podiumsdiskussion

 

In seinen Begrüßungsworten verweist Mag. Hafner (Obmann des LV-Wien) darauf, dass in den katholischen Privatschulen neben der Wissensvermittlung die Persönlichkeitsbildung und das Übernehmen von Verantwortung im Zentrum stehen. Er fragt das Publikum wie viele Kinder seiner Meinung nach katholische Privatschulen besuchen, die nicht katholisch sind und wie sich der Prozentsatz auf die übrigen Bekenntnisse aufteilt. Die Schätzungen schwanken beachtlich (Details im Bericht).

 

Mag. Heinrich Himmer drückt seine Wertschätzung gegenüber dem Weihbischof im Besonderen und dem katholischen Schulamt im Allgemeinen aus. Er hat in seiner bisherigen Amtszeit hervorragende Schulen, öffentliche und private, kennen gelernt.

 

WB DDr. Helmut Krätzl weist darauf hin, dass die Kirche lange Zeit in den Bereichen Krankenpflege und Bildung eine Monopolstellung hatte.

Die ganzheitliche Erziehung sei das Ziel, wobei der religiöse Aspekt im Vordergrund stehe. Der Lehrkörper sei homogener als in anderen Schulen und das bewirke eine besondere Inspiration

 

Mag. Werner Vogel bedauert, dass heute viele Kinder abgewiesen werden müssen. Noch vor 20 Jahren musste die Schule um Schüler/innen werben.

 

Dipl.-Päd. Sabine Ondrasch berichtet von großen Umstrukturierungen in der KPH, es können jetzt alle Religionen dort studiert werden.

 

Susanna Haas freut sich, dass der Kindergarten endlich als Bildungseinrichtung wahrgenommen werde.

 

Rudolf Luftensteiner erläutert, dass in der Vergangenheit Ordensleute eigenes Geld in die Schulen gesteckt und Arbeiten unentgeltlich geleistet hätten. Um eine Ordensperson zu ersetzen, müsse er jetzt zwei weltliche Personen anstellen.

 

Beim Ausklang der Veranstaltung standen die Podiumsgäste noch lange für weiterführende Gespräche zur Verfügung.

 

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